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Wie kann man Professionalität und Leidenschaft optimal miteinander verbinden?
Ein Überblick für potentielle Barcamp´ler und neue Barcamp Interessenten...


Vom Open Space zum BarCamp
Mit dem englischen Begriff [Open Space (offener Raum)] wird eine Konferenz-Methode für große Gruppen (etwa 30 bis 800 Leute) bezeichnet. Sie stammt aus den USA, wurde von Harrison Owen um 1986 entwickelt und ist vor allem im angelsächsischen Raum verbreitet. Hauptziel des Open Space ist es, möglichst viele Menschen zu mobilisieren, um komplexe gemeinschaftliche oder persönliche Probleme zu lösen. Dabei soll nicht nur jeder Teilnehmer aktiv beteiligt, sondern ein möglichst breites gegenseitiges Verständnis erreicht werden.

Dieses kulturelle Selbstverständnis kann man nicht riechen, nicht schmecken,
nicht sehen und nicht kopieren. Aber Du wirst es spüren, wenn Du dabei bist.


bcOWL Prinzip



Den meisten Besuchern macht dieser Rückfall ins Studenten-Ambiente aber interessanter Weise gar nichts aus. Wer einmal bei einem Camp war, kann sich nicht mehr vorstellen, im Halbdunkel Monologe zu erdulden. Hier ein paar BarCamp Meinungen dazu:

"Es gibt in jeder Branche Menschen, die sich für etwas begeistern und mitmachen wollen."

"Es ist ungewohnt vor Leuten zu sprechen, die währenddessen auf ihren Laptop einhacken."

"Normalerweise bekommt man nach einem Vortrag 20 Visitenkarten in die Hand gedrückt und nichts passiert. Hier habe ich keine Karte bekommen und trotzdem viele gute Kontakte geknüpft."

"Klingt chaotisch, funktioniert aber überraschend gut"

“Prickelnder Spaß” ist für mich der Lohn für das Wagnis, die Zone der Sicherheit zu verlassen.



BarCamp Webinar
Webinar ist eine Wortschöpfung aus den Wörtern Web und Seminar, es sind interaktive Seminare, die üblicherweise über das Web abgehalten werden. Das Webinar ist vergleichbar einem Seminar bei dem sich die Teilnehmer an beliebigen Orten befinden und mit dem Vortragenden kommunizieren können. Webinars beschränken sich nicht auf die Wissens- und Anwendungsvermittlung, sondern kann auch für Pressekonferenzen, Produktpräsentationen oder Informationsveranstaltungen für Personalwerbung genutzt werden. In diesem Fall soll die BarCamp Idee verdeutlicht werden – eine Neuheit übrigens!

So manch einer würde den Begriff schon gerne zu Grabe tragen, einige haben noch nie davon gehört und viele fragen sich immer noch, was damit eigentlich gemeint sein soll – das ominöse Web 2.0. Ein vorherrschendes Thema ist dabei das BarCamp und könnte überschrieben werden mit „Das Netzwerk ist der Computer“ in Verbindung mit der [Idee von „ambient computing“]. In Zukunft ist das Internet und Meinungsvielfalt überall - von Wikipedia abgeschaut: Barcamps sind offene, unkommerzielle und doch oft gesponserte Konferenzen für den freien Gedankenaustausch .

Das internationale erschienenen [Buch „Groundswell“ (Autor: Charlene Li)] zeigt damit einen massiven sozialen Trend auf: Immer mehr Menschen nutzen moderne Technologien, um sich selbst zu helfen, anstatt sich an Unternehmen zu wenden. Um diesem Trend erfolgreich zu begegnen, müssen sich Unternehmen in diesem Selbsthilfe-Umfeld engagieren, um nicht aus dem Entscheidungsraster zu fallen....

Ein großes, noch kaum erfasstes Feld ist somit [Enterprise 2.0] – der Begriff umschreibt die Überführung von Paradigmen des Web 2.0 in ein Unternehmensumfeld. Hier gibt es neue Anwendungen wie z.B. [Wesabe - eine Website, mit deren Hilfe private Ausgaben detailliert festgehalten werden] können. Die Kombinationen dieser individuellen Daten erlauben durch die Anwendung moderner Analysemechanismen Rückschlüsse über kollektives Konsumverhalten mit dem Ziel, die Macht vernetzter Konsumenten auszubauen und so persönliche Kaufentscheidungen optimieren zu können.


Es zeigt sich ebenso die Bedeutung von Web 2.0 im Rahmen einer aktiven Zivilgesellschaft – besonders dort, Staat und Institutionen ihrem Versorgungsauftrag nicht oder nur unzureichend nachkommen können. So verortet [ein Universitätsprofessor in Brasilien] gemeinsam mit tausenden Usern Verbrechen auf einer Google Map. Dies hilft Bürgern, gefährliche Orte in ihrem Umfeld zu meiden. In einem anderen Projekt arbeiten Amazonas-Indianer mit Google Earth, um illegale Abholzungen rascher zu erkennen und anzuzeigen. Ein weiterer Vertreter und [innovativer Ansatz im Finanzdienstleistungsbereich ist Prosper] - er vermittelt private Kredite zwischen Bürgern, bei denen die Zinsen über Auktionen festgelegt werden. Die Prosper-Community hat heute bereits 770.000 Mitglieder.


„Vorne spricht einer, hinten schläft das Publikum – das soll es bei uns nicht geben“. Es geht darum, Wissen frei auszutauschen und Dialoge zu fördern – so die Grundidee jedes BarCamps. Sie übertragen die in der Welt der Open-Source-Software vorherrschenden Organisationsprinzipien auf das Konferenzwesen: Flache Hierarchien, Zusammenarbeit, offener Zugang. Tatsächlich läßt sich hier eine Dynamik beobachten, die man auf klassischen Tagungen selten erlebt: So können auf einem Workshop über „E 2.0 Communites“ etwa Firmenvertreter kurz ihre Anwendungen vorstellen und bitten dann um Kritik und Anregungen der Zuhörer – und die lassen sich naturgemäß nicht lange bitten. Würde eine Präsentationen als dröge empfunden, leerte sich der Raum ziemlich schnell wieder und zurück bliebe ein irritierter Referent. Häufig passen die Redner ihre Vorträge spontan den Wünschen des Publikums an. Viele Themen sind vorstellbar: wie „Programmierung für das iPhone“, [„Die Weltbehausungskrise“], „Wie nehme ich meinen Avatar von einer virtuellen Welt in die andere?“, [„Social everywhere“], „Schreiben von Fachbüchern“, [„Iran und das Netz“] oder „Mobiles Web“.


Touristen sind nicht gern gesehen
Mit Touristen meine ich Teilnehmer, die sich zurücklehnen und nur konsumieren. Ergo: Willkommen beim BarCampOWL, der neuen Art von Konferenz, die mit den Ärgernissen der alten Tagungswelt aufräumen will: Folienschlachten im Halbdunkel, mit Werbung gespickte Vorträge, hohe Teilnahmebeiträge für dürftige Inhalte - all das soll es bei Camps nicht geben, nicht mal eine Tagesordnung. Denn bei dieser Art von Veranstaltung kann jeder Referent sein.

Fast jeder Mensch kommt immer wieder in eine Situation, in der er andere Menschen von sich und seinem Anliegen überzeugen möchte. Denken Sie beispielsweise an die Situation, als Sie Ihren Lebenspartner umworben haben. Oder Sie möchten Menschen in Ihrem Unternehmen gewinnen, um mit Ihnen an einem Strang zu ziehen. Immer dann müssen Sie präsentieren und überzeugen.

Das funktioniert so: Wer meint, [über ein interessantes Thema referieren zu können], schreibt maximal drei Stichworte dazu auf, die vorab im Internet veröffentlicht werden. Zu Beginn der eigentlichen Veranstaltung stimmen die Teilnehmer dann per Handzeichen darüber ab, welche so genannte Session tatsächlich stattfinden wird.


Erfolgsrezept KISS: Keep it short and simple
Früher war die Stegreifrede eine eilige Nachricht, die ein reitender Bote noch vom Sattel aus dem Empfänger zurief, zum Beispiel über die neuesten Verhältnisse an der Front. Weil das unbequem war, fielen diese Reden immer recht kurz aus. Auch Sie sollten sich bei einer Stegreifrede möglichst kurz halten. Wichtig ist, dass Sie den Eindruck vermitteln: “Ich kann auf diesem Gebiet durchaus mitreden.”

Entscheidend ist, dass Sie, sobald Sie das Wort ergreifen, möglichst schnell einen Redeeinstieg finden. Ein typischer BarCamp Vortrag ist höchstens 25 Minuten lang - zuzüglich intensiver Diskussion.

Was nach Anarchie klingt, hat aber durchaus seine Regeln. Und das oberste Gesetz bei einem Camp lautet: mitmachen. Zwischenfragen der Teilnehmer sind jederzeit willkommen; die Diskussion auf das Ende eines Vortrags zu verschieben dagegen ist verpönt.


Der Kaffee kommt aus dem Automaten, und oft gibt es Sitzplätze nur noch auf dem Boden.


.. to be continued ..

[u.a. in Wikipedia]
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Letzte Änderung von Peter Hellmich am 05.08.2011 um 12:43

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